Team: D.A.V.E.
Challenge: h/c - Das Falsche gegessen/getrunken (für mich)
Fandom: Nocturne Whispers
Charaktere: Chloe, Rick
Wörter: 459
Fortsetzung von: Teil 1, Teil 2, Teil 3
Natürlich für
alea, in der Hoffnung, dass ich Rick nicht total verhunzt habe.
Abscheu traf es wohl am ehesten, was Chloe durchfuhr, als sie das Blut trank, das nach der wahnwitzigen Raserei zum Hafen nötig war. Abscheu und Durst weil sie das Zeug jetzt brauchte. Nicht nur im Sinne von ‘brauchen um zu funktionieren’ sondern auch um nicht zu einem blutrünstigen Monster zu werden.
Sie war sich selbst nicht sicher, was mit ihr passiert war. Aber es hatte geholfen, sich auszupowern. Und vielleicht hatte es auch geholfen, sich von Rick halten zu lassen. Ebenso vielleicht waren ein paar Tränen gekommen, auch wenn Chloe es vehement leugnen würde, sollte sie jemals darauf angesprochen werden.
Den Rückweg hatten sie nicht ganz so schnell zurückgelegt aber doch deutlich schneller als es ihr mit einem Pulsschlag möglich gewesen war.
Rick hatte natürlich Recht gehabt, es hatte rausgemusst. Musste immer noch raus. Zwar fühlte Chloe sich nicht mehr wie Schnellkochtopf vor der Explosion aber von ‘gut’ war sie meilenweit entfernt. Vermutlich war ihm das klar, seit ihrer Rückkehr hatte er aber nicht mehr viel gesagt, auch wenn er sie beobachtete. Wie sie ihn kannte, wartete er nur darauf, dass sie endlich bereit war, wirklich über das zu reden, was in ihr vorging.
Mit größerer Wucht als geplant stellte sie das leere Glas auf dem Küchentisch ab und zuckte zusammen, als das für einen feinen Sprung sorgte. “Fuck!”
“Ein frisch verwandelter Werwolf hätte das Glas vermutlich zerlegt.” Rick klang halb amüsiert halb gelangweilt und legte noch einmal richtig den Finger in die Wunde.
“Erspar mir deine Spielchen. Bitte.”
“Das hier ist kein Spiel.”
Mit einem Zischen fuhr sie zu ihrem ältesten Freund herum, der vollkommen unbeeindruckt war. Klar. “Nicht? Ich bin umgebracht worden, weil jemand meine Familie provozieren will! Ich wollte nie nie eine verdammte Schachfigur in eurer Scheißpolitik sein aber dieser…” kurz stockte sie, als ihr auf die Schnelle kein passendes Schimpfwort einfallen wollte und begnügte sich mit einem von Herzen hervorgestoßenem “Scheißkerl hat mich zu einer gemacht!” Einfach aus Prinzip nahm sie das Glas und schleuderte es gegen den Kühlschrank, wo es zu einem Scherbenregen zerbarst. “Ich hätte noch mein Leben und meinen Job und…” Jetzt blieben ihr die Worte wirklich im Hals stecken. Ein dicker Kloß ließ sie einfach nicht durch. Es könnte schlimmer sein. So viel schlimmer… sie hatte nur ihren Job und einen Teil ihres Lebens verloren. Viele andere verloren alles. Und sie spielte sich hier auf wie eine verwöhnte Prinzessin. Begann zu heulen weil Plan A und B für ihr Leben durchkreuzt worden waren.
Als Rick sie diesmal in den Arm nahm, fühlte es sich anders an als vorhin. Vielleicht, weil ihre Abwehr ebenso wie das Glas in scharfen Scherben lag. Haltsuchend schlang sie die Arme um ihn und grub ihr Gesicht in seine Schulter, während sie die Tränen einfach kommen ließ.
Challenge: h/c - Das Falsche gegessen/getrunken (für mich)
Fandom: Nocturne Whispers
Charaktere: Chloe, Rick
Wörter: 459
Fortsetzung von: Teil 1, Teil 2, Teil 3
Natürlich für
Abscheu traf es wohl am ehesten, was Chloe durchfuhr, als sie das Blut trank, das nach der wahnwitzigen Raserei zum Hafen nötig war. Abscheu und Durst weil sie das Zeug jetzt brauchte. Nicht nur im Sinne von ‘brauchen um zu funktionieren’ sondern auch um nicht zu einem blutrünstigen Monster zu werden.
Sie war sich selbst nicht sicher, was mit ihr passiert war. Aber es hatte geholfen, sich auszupowern. Und vielleicht hatte es auch geholfen, sich von Rick halten zu lassen. Ebenso vielleicht waren ein paar Tränen gekommen, auch wenn Chloe es vehement leugnen würde, sollte sie jemals darauf angesprochen werden.
Den Rückweg hatten sie nicht ganz so schnell zurückgelegt aber doch deutlich schneller als es ihr mit einem Pulsschlag möglich gewesen war.
Rick hatte natürlich Recht gehabt, es hatte rausgemusst. Musste immer noch raus. Zwar fühlte Chloe sich nicht mehr wie Schnellkochtopf vor der Explosion aber von ‘gut’ war sie meilenweit entfernt. Vermutlich war ihm das klar, seit ihrer Rückkehr hatte er aber nicht mehr viel gesagt, auch wenn er sie beobachtete. Wie sie ihn kannte, wartete er nur darauf, dass sie endlich bereit war, wirklich über das zu reden, was in ihr vorging.
Mit größerer Wucht als geplant stellte sie das leere Glas auf dem Küchentisch ab und zuckte zusammen, als das für einen feinen Sprung sorgte. “Fuck!”
“Ein frisch verwandelter Werwolf hätte das Glas vermutlich zerlegt.” Rick klang halb amüsiert halb gelangweilt und legte noch einmal richtig den Finger in die Wunde.
“Erspar mir deine Spielchen. Bitte.”
“Das hier ist kein Spiel.”
Mit einem Zischen fuhr sie zu ihrem ältesten Freund herum, der vollkommen unbeeindruckt war. Klar. “Nicht? Ich bin umgebracht worden, weil jemand meine Familie provozieren will! Ich wollte nie nie eine verdammte Schachfigur in eurer Scheißpolitik sein aber dieser…” kurz stockte sie, als ihr auf die Schnelle kein passendes Schimpfwort einfallen wollte und begnügte sich mit einem von Herzen hervorgestoßenem “Scheißkerl hat mich zu einer gemacht!” Einfach aus Prinzip nahm sie das Glas und schleuderte es gegen den Kühlschrank, wo es zu einem Scherbenregen zerbarst. “Ich hätte noch mein Leben und meinen Job und…” Jetzt blieben ihr die Worte wirklich im Hals stecken. Ein dicker Kloß ließ sie einfach nicht durch. Es könnte schlimmer sein. So viel schlimmer… sie hatte nur ihren Job und einen Teil ihres Lebens verloren. Viele andere verloren alles. Und sie spielte sich hier auf wie eine verwöhnte Prinzessin. Begann zu heulen weil Plan A und B für ihr Leben durchkreuzt worden waren.
Als Rick sie diesmal in den Arm nahm, fühlte es sich anders an als vorhin. Vielleicht, weil ihre Abwehr ebenso wie das Glas in scharfen Scherben lag. Haltsuchend schlang sie die Arme um ihn und grub ihr Gesicht in seine Schulter, während sie die Tränen einfach kommen ließ.