Kein Weg zurück
Jul. 11th, 2022 04:02 pmTeam: Mittelerde
Challenge: Angst - schwere Entscheidungen (fürs Team)
Fandom: She-Ra and the Princesses of Power
Charakter: Catra
Wörter: 473
Merkwürdig, wie sie sich nie etwas dabei gedacht hatte, wie stark die Fright Zone sich vom Rest von Etheria unterschied. Oder vielleicht nicht. Früher hatte sie den Rest der Welt nur in Form von Simulationen gekannt und nicht einmal im Ansatz begreifen können, was zum Beispiel ein Wald war. Dass er mehr war aus ein Haufen Bäume und Büsche. Sondern auch mit den Blättern spielender Wind, kleine Tiere die sich in ihm bewegten, Sonnenstrahlen die ihren Weg zum Boden fanden. Und so vieles mehr.
Hatte Adora Recht? War all das hier falsch? Catras Schwanz peitschte unruhig hin und her, während sie selbst ihr bestes gab, sich möglichst klein zu machen. Dabei suchte sie hier niemand. Niemand mehr. Seit Adora fort war, gehörte dieser Ort ihr ganz allein. Vermutlich weil sonst niemand so dumm war, den Aufstieg zu versuchen. Oder weil sie niemandem wichtig genug war. Adora war sie ja auch nicht mehr wichtig. Sonst wäre sie nicht gegangen.
Das war es jedenfalls, was Shadow Weaver immer wieder sagte. Dass Adora sie im Stich gelassen hatte. Catra fauchte. Sie wusste, dass diese Hexe sie manipulierte, so wie sie Adora und sie ihr ganze Leben lang manipuliert hatte. Aber dieses Wissen änderte nichts daran, dass die Worte irgendwie verfingen. Adora war nicht hier und Catra… verdammt, Catra hätte es nicht einmal verdient, dass Adora auch nur einen freundschaftlichen Gedanken an sie verschwendete. Schließlich hatte sie sie und ihre tollen neuen Freunde bedroht, angegriffen… sie hatte alles getan um zu zerstören was Adora versuchte zu beschützen.
Hatte sie die falsche Entscheidung getroffen? Damals, als Adora sie gebeten hatte, mit ihr zu kommen? Möglich. Aber was hätte sie denn dort erwartet? Sie war kein Goldkind wie Adora, die es schaffte, jeden für sich zu gewinnen. Catra war Krallen, Fauchen und Zähne. Zu wild, zu unangepasst. Die Prinzessinnen hätten sie doch nie akzeptiert. Vielleicht für Adora aber nicht um ihrer selbst willen. Das tat niemand. Niemand, außer Adora. Und am Ende hätte sie auch gemerkt, dass ihre neuen Freunde besser waren als Catra und was dann? Sie wäre allein gewesen.
Das war sie hier auch aber wenigstens wusste wie, was sie erwartete. Sie wusste, dass es hier nur Gewalt und Erniedrigungen gab. Und sie wusste, wie sie sich dagegen wehren konnte. Indem sie härter wurde als alle anderen. Indem sie das tat, was Shadow Weaver ihr vorgelebt hatte. Das wurde, wozu sie erzogen worden war. Und am Ende würde sie Shadow Weaver in den Staub treten und ihr alles heimzahlen, was sie ihr und Adora angetan hatte.
Sie konnte nicht mehr zurück, dafür war zu viel passiert. Der einzige Weg, den sie einschlagen konnte, war nach vorne. An die Spitze. Bis niemand es mehr wagen würde, Hand an sie zu legen oder auch nur schlecht über sie zu denken. Niemals wieder würde sie zulassen, dass ihr jemand wehtat.
Challenge: Angst - schwere Entscheidungen (fürs Team)
Fandom: She-Ra and the Princesses of Power
Charakter: Catra
Wörter: 473
Merkwürdig, wie sie sich nie etwas dabei gedacht hatte, wie stark die Fright Zone sich vom Rest von Etheria unterschied. Oder vielleicht nicht. Früher hatte sie den Rest der Welt nur in Form von Simulationen gekannt und nicht einmal im Ansatz begreifen können, was zum Beispiel ein Wald war. Dass er mehr war aus ein Haufen Bäume und Büsche. Sondern auch mit den Blättern spielender Wind, kleine Tiere die sich in ihm bewegten, Sonnenstrahlen die ihren Weg zum Boden fanden. Und so vieles mehr.
Hatte Adora Recht? War all das hier falsch? Catras Schwanz peitschte unruhig hin und her, während sie selbst ihr bestes gab, sich möglichst klein zu machen. Dabei suchte sie hier niemand. Niemand mehr. Seit Adora fort war, gehörte dieser Ort ihr ganz allein. Vermutlich weil sonst niemand so dumm war, den Aufstieg zu versuchen. Oder weil sie niemandem wichtig genug war. Adora war sie ja auch nicht mehr wichtig. Sonst wäre sie nicht gegangen.
Das war es jedenfalls, was Shadow Weaver immer wieder sagte. Dass Adora sie im Stich gelassen hatte. Catra fauchte. Sie wusste, dass diese Hexe sie manipulierte, so wie sie Adora und sie ihr ganze Leben lang manipuliert hatte. Aber dieses Wissen änderte nichts daran, dass die Worte irgendwie verfingen. Adora war nicht hier und Catra… verdammt, Catra hätte es nicht einmal verdient, dass Adora auch nur einen freundschaftlichen Gedanken an sie verschwendete. Schließlich hatte sie sie und ihre tollen neuen Freunde bedroht, angegriffen… sie hatte alles getan um zu zerstören was Adora versuchte zu beschützen.
Hatte sie die falsche Entscheidung getroffen? Damals, als Adora sie gebeten hatte, mit ihr zu kommen? Möglich. Aber was hätte sie denn dort erwartet? Sie war kein Goldkind wie Adora, die es schaffte, jeden für sich zu gewinnen. Catra war Krallen, Fauchen und Zähne. Zu wild, zu unangepasst. Die Prinzessinnen hätten sie doch nie akzeptiert. Vielleicht für Adora aber nicht um ihrer selbst willen. Das tat niemand. Niemand, außer Adora. Und am Ende hätte sie auch gemerkt, dass ihre neuen Freunde besser waren als Catra und was dann? Sie wäre allein gewesen.
Das war sie hier auch aber wenigstens wusste wie, was sie erwartete. Sie wusste, dass es hier nur Gewalt und Erniedrigungen gab. Und sie wusste, wie sie sich dagegen wehren konnte. Indem sie härter wurde als alle anderen. Indem sie das tat, was Shadow Weaver ihr vorgelebt hatte. Das wurde, wozu sie erzogen worden war. Und am Ende würde sie Shadow Weaver in den Staub treten und ihr alles heimzahlen, was sie ihr und Adora angetan hatte.
Sie konnte nicht mehr zurück, dafür war zu viel passiert. Der einzige Weg, den sie einschlagen konnte, war nach vorne. An die Spitze. Bis niemand es mehr wagen würde, Hand an sie zu legen oder auch nur schlecht über sie zu denken. Niemals wieder würde sie zulassen, dass ihr jemand wehtat.