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Gottseidank ist das nächste Kapitel kurz, so viel wie darin einfach nur Müll ist, wäre ich bei mehr auch einfach explodiert.

Wir erfahren natürlich nicht, wie Rhodan Thora rumgekriegt hat. Vermutlich weiß der Autor es selbst nicht und wirft uns direkt zu Flipper, der fix und alle ist. Die Magnolie war längst verschwunden. Er hatte sich mit dem Eifer des Forschers […] auf Crest gestürzt. Es waren noch einige andere Männer in der Zentrale. Sie boten einen hilflosen, mitleiderregenden Anblick, obwohl Crest erklärt hatte, dies Besatzungsmitglieder gehrten noch zu den aktiven Geschöpfen seiner Rasse. Rhodan diagnostiziert, dass sie nur WoW im Kopf haben. Oder so.
Ehrlich, wieso nimmt man Leute mit, die anscheinend nix taugen? Das ist eine Verschwendung von Ressourcen x_X
So sahen also die Nachkommen eines einstmals großen Sternenvolkes aus. Es war kaum vorstellbar, daß ihre Vorfahren ein galaktische Reich aufgebaut hatten.
Ich will ja nix sagen, aber der Herr sollte sich mal mit der menschlichen Geschichte auseinandersetzen. Das konnten wir nämlich genauso gut. Nur ohne WoW.
Kurz und nichtssagend wird uns mitgeteilt, wie Flipper und die Magnolie hertransportiert wurden. Flipper hatte Panik und Thora erklärt, dass diese Transportweise bei ihnen so üblich ist. Sie hatte die Worte sorgfältig gewählt, nur hatte sie nicht die Ironie verbergen können. Für sie waren die Menschen nach wie vor unterentwickelte Kreaturen (Verfickt noch mal, das SEID ihr auch!), mit denen man nur aufgrund der schwierigen Lage zusammenarbeiten durfte.
Die Magnolie hatte einen Crashkurs in Alienanatomie und ist jetzt voll der Experte. Und wenn er nicht helfen kann, will Rhodan notfalls die gesamte pharmazeutische Industrie der Welt auf Hochtouren bringen.Die Pharmakonzerne werden ihm nen Vogel zeigen. Die machen doch nicht mal nen Finger krumm, wenn es um neue Antibiotika gegen multiresistente Keime geht. -_- Oder der Forschung gegen seltene Krankheiten wie ALS. Aber gut, vielleicht haben sie ja doch den Kapitalismus abgeschafft und einen realen Sozialismus hinbekommen. Oder es gehört gleich alles dem Militär.
Bla, es sind zehn Stunden vergangen. Thora ist nervös und wir bekommen ein wunderbares Beispiel für vermurkste Erzählperspektiven geliefert. Sie schien zu ahnen, daß sie vor einem Wendepunkt ihres Lebens stand. Weil der tolle Perry Rhodan in ihr Leben getreten ist und das dumme Weibchen wieder in seine Schranken verweist. Ihre verworrenen Vorstellungen über die Entwicklungsfähigkeiten der Menschen trugen nicht zu ihrer Beruhigung bei. Wir erinnern uns, wir sollten in Rhodans Kopf stecken. Der macht sich Sorgen, weil sie sich hinter Spott und Herablassung versteckt. Dabei fühlte sie, daß sie von dem großen Mann mit den intelligenten Augen durchschaut wurde.
Kein. Kommentar.
Thora hat Probleme, weil die Menschen aussehen wie ihre eigene Spezies, bei anderen wäre es kein Problem gewesen. Weil Baum. Sie spürte Rhodans Willen, anerkannt zu werden. Er nahm das Recht in Anspruch, sich mit ihr, der Arkonidin vergleichen zu dürften. Noch niemals zuvor war man ihr derart fordernd begegnet. Sie war an das Kuschen gewohnt, an die selbstverständliche Anerkennung ihrer Macht.
Naja, wenn die Kerle auf ihrem eigenen Planeten nichts mehr taugen, dann ist das wohl kein Wunder. Wir springen wieder in Rhodans Kopf, der fragt, wie es mit Handel gehandhabt wird. Thora hat Tauschgüter dabei, die man den dummen Menschen anvertrauen kann. Flipper kriegt mal wieder die Krise, als sie auflistet, was sie so haben und ist der Meinung, dass man sich wegen Ihrer Wundermaschinen den Schädel einschlagen wird.
Thora ist nicht beeindruckt und meint, dass sie nur ungefährliche Dinge für primitive Intelligenzen an Bord hat. Flipper tut auch nichts, um irgendwie dazu beizutragen, ihre Meinung von den Menschen zu verbessern. Rhodan scheint wieder beleidigte Leberwurst spielen zu wollen und fragt, was man für echte Intelligenzen habe. Nachdem Flipper schon mit dem Zeug überfordert war. Zum Glück lässt er die Diskussion gar nicht erst aufkommen und will, dass sein Schiff ausgerüstet wird. Aus irgendeinem Grund, beeindruckt er sie damit. „Sie riskieren Ihr Leben, wissen Sie das? Immerhin erkenne ich Ihre Begründung an. Welche? Schließlich kenne ich die barbarischen Reaktionen von..., ich meine...“
Rhodan tut großzügig und meint: „Ich sehe Sie als Kranken an, der nicht mehr genau weiß, was er ausspricht.“ Er ist beleidigt, wenn sie herablassend über ihn redet, aber er darf es. Klar.
Der. Kerl. Ist. Ein. Arsch!
Er hat noch die grandiose Idee, eins der Alienbeiboote zu nehmen, aber Thora sagt, dass sie das nicht darf und der Computer das auch nicht zulassen würde. „Ich kann die Schaltungen des Großroboters nicht aufheben. Wir hatten eine andere Aufgabe zu erfüllen.“
Rhodan hat ein mieses Gefühl und die Magnolie taucht auf. „Fragt nicht lange, es war mehr als anstrengend.“ Ich habe eine Allergie gegen dieses „mehr als“ entwickelt x_X „Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Wie praktisch. Blubb, die Organe sind anders und das Skelett auch. Aber: „Immerhin haben Sie Blut wie das unsere.“ Darf ich mal lachen? Ernsthaft? Das ist so dermaßen lächerlich, dafür fehlen mir wieder mal die Worte. Alles ist anders, das Blut aber nicht? Bullshit.
Dem Plot kommt es entgegen, denn Crest hat Leukämie. Und die Aliens kannten vorher kein Blutkrebs. Klar. Infodung weil Plot: „Vor zwei Jahren wurde das Anti-Leukämie-Serum endlich entwickelt, nachdem die Krankheit bis dahin unheilbar war.“
Ich bekomme das Gefühl, dass der Autor keine Ahnung hat, was Leukämie überhaupt ist. Wie weit war die Forschung damals? Keinen Plan. Aber dass es kein dummes Virus ist, das man eben platt macht, sollte doch wohl schon bekannt gewesen sein, oder? x_x Leukämie ist nur ein verdammter Oberbegriff für mehrere Störungen des blutbildenden Systems, das ein wenig Amok läuft. Auch ohne Internet konnte man an Informationen gelangen, dafür hatte man auch in den 50er-60ern so etwas wie Bibliotheken!
Anti-Leukämie-Serum... die DKMS wäre damit überflüssig... viel zu viele müssten nicht auf eine Stammzellenspende hoffen. [off topic] Leute, registriert euch! Es geht schnell, tut nicht weh und ist kostenlos![/off topic]
Rhodan ist bestürzt und macht den Aliens Feuer unterm Arsch. Und dann erfahren wir, was die Aliens eigentlich vorhatten. Crest zu einem Volk zu bringen, wo man sein Leben verlängern kann, weil er der bedeutenste Mann der Aliens ist.
Aha.
Thora sichert zu, dass sie tun wird, was Rhodan sagt und auch militärisch eingreifen würde, um Crest zu retten. Red Bull erwacht aus der Nebencharakterstarre und fragt, was Rhodan heimlich mit Thora besprochen hat. Wann bitteschön? Das hat die Narration mal einfach unterschlagen. Mit etwas überflüssigem Infodump endet das Kapitel.
Und da es schlichtweg zu warm für irgendetwas ist, erspare ich mir das nächste Kapitel noch ein wenig.

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