Random-PoT-FF
Jun. 29th, 2010 08:41 pmOooookay... wie bin ich nochmal in diese beschissene Situation geraten?
Hat es damit angefangen, dass ich meinen dämlichen Schlüssel zu Hause vergessen habe und meine Eltern ausgerechnet heute eine Tante besuchen sind? Und erst morgen wieder nach Hause kommen – großartig.
Nur, weil ich den Wecker überhört habe. Und zu spät dran war. Und deswegen den Schlüssel in meiner Jackentasche vergessen hab. Die ich zu Hause gelassen habe, weil es heute richtig warm werden sollte. Was ist nicht geworden ist.
Es regnet.
So schön ein Sommerregen auch sein kann, auf Dauer ätzt er nur noch an. Und ist kalt.
Das einzig Positive, was man über diesen Tag sagen kann ist, dass ich es pünktlich zum Morgentraining geschafft habe. Alles andere wäre als Captain auch ziemlich peinlich gewesen.
Jetzt aber wünsche ich mir eher, ich hätte so gründlich verschlafen, dass ich mir den Schulweg gleich hätte sparen können. Dann hätte ich nicht vor der Haustür festgestellt, dass ich nicht reinkomme. Bei strömenden Regen, will ich nochmal anmerken.
Shinji hat sein Handy mal wieder ausgeschaltet – wieso ist der Kerl eigentlich mein bester Freund, wenn er nie zu erreichen ist, wenn ich ihn mal brauche? – und sonst fiel mir keiner ein, wo ich mich für die Nacht einnisten könnte. Das alles nur, weil meine Eltern den Nachbarn nicht über den Weg trauen, also nirgendwo einen Ersatzschlüssel deponiert haben. Was blieb mir also anderes übrig, als den Fußweg zu Shinji anzutreten? In der Hoffnung, dass er zu Hause ist.
Tja, auf diesem Weg wurde ich dummerweise aufgehalten. Von... ganz speziellen Freunden. Womit wir im hier und jetzt angekommen wären. Einem hier und jetzt dass ich gerne schnell zu den Akten legen würde, danke. Die haben nämlich etwas gegen mich. Das kann daran liegen, dass ich beim letzten Mal einem dieser... Typen eins mit meinem Tennisschläger auf die Nase gegeben habe. Sie sieht noch etwas schief aus... Aber ich lass mich nunmal nicht gerne als Schwuchtel beschimpfen, nur weil ich Tennis spiele. Jeder hätte vollstes Verständnis dafür.
Fast jeder.
Es sind drei... das ist schonmal gut. Letztes Mal waren es fünf. Dreien kann ich vielleicht davonlaufen. Wenn ich in einem gut bin, ist es weglaufen, das lernt man hier früh. Wenn nicht... nun ja... Wenn ich Pech habe, erlebe ich es gleich am eigenen Leib.
Langsam weiche ich zurück. „Hey... alles klar bei euch?“ Ja, ich rede Unsinn, na und? Ich mach mir gleich vor Angst in die Hose! Shinji könnte sie wohl ohne Probleme in die Flucht reden, aber ich bin nicht Shinji. Was ich manchmal wirklich bedaure. Der wäre bestimmt nicht so dämlich, seinen Schlüssel zu vergessen. Sowas kann nur ich.
Noch einen Schritt weiche ich zurück. Vielleicht schaffe ich es ja, genug Abstand zwischen mich und die Schläger zu bringen um abhauen zu können.
„Du willst schon wieder gehen?“ Ach, jetzt machen sie doch ihre Klappe auf? Schön... Smalltalk mit dem Opfer. So hab ichs am liebsten. „Ja... weißt du... ich habs eilig...“ Ja, ich bin heute besonders eloquent. Bevor die drei beschließen können, dass genug geredet wurde, wirbel ich herum und renne so schnell ich kann davon. Vielleicht sollte ich meine Tasche fallen lassen... dann wäre ich bestimmt schneller. Aber auch so sieht es gut aus.
Ich sprinte die leere, nasse Straße hinab und schliddere um die nächstbeste Ecke von der ich weiß, dass der Weg nicht in eine Sackgasse führt. Meine Verfolger dicht hinter mir aber nicht so dicht, dass sie mir gefährlich werden könnten. Wenn ich jetzt kein gewaltiges Pech habe, komme ich vielleicht sogar mit heiler Haut davon...
Als ich knapp zehn Schritte später auf irgendeinem durchnässtem Müll ausrutsche und mich gekonnt aufs Maul lege steht fest: Das ist der beschissenste Tag meines bisherigen Lebens.
Fünf höchst unangenehme Minuten später habe ich keinen blassen Schimmer, wie ich es angestellt habe, aber ich bin wieder auf der Flucht. Mir sollte wahrscheinlich alles wehtun, aber es wird wohl gerade so viel Adrenalin durch meine Adern gepumpt, dass das vorerst Nebensache ist. Scheiße, haben die kein Zuhause?
Wer ist schon so bescheuert und läuft bei diesem Wetter draußen herum? Außer mir natürlich. Aber ich mache das ja auch nicht freiwillig.
Wo zum Henker bin ich jetzt eigentlich? Im Rennen sehe ich mich hastig um und stelle überrascht fest, dass ich ein gutes Stück weit gekommen bin. Die Gegend ist nicht ganz so schäbig wie meine, auch wenn das jemanden der nicht von hier kommt kaum auffallen würde.
Hier wohnt doch... sollte ich ausnahmsweise heute mal Glück haben? Ich bin mal so optimistisch und hoffe darauf.
Eine weitere Ecke später finde ich mich vor einem Supermarkt wieder. Da werden die ja wohl kaum Ärger machen, oder? Ich stolpere mehr durch die Tür als alles andere und beobachte erleichtert, wie die drei einen Moment lang vor dem Laden stehen bleiben, dann aber abziehen.
Ich sollte vielleicht auswandern. Ganz weit weg.
„Kamio?“
Nein... bitte, bitte nicht. Nicht jetzt! Nicht ausgerechnet jetzt!
„Was machst du hier und... was ist passiert?“ Ann klingt richtig entsetzt, ich muss also furchtbar aussehen. Großartig.
„Nichts...“ Lahmer Versuch. Und natürlich zum Scheitern verurteilt.
„Das sieht aber nicht nach Nichts aus. Mitkommen.“ Für ein Mädchen kann sie ziemlich kräftig zupacken. Wenigstens hält sie mein rechtes Handgelenk fest und nicht das linke – das sich alles andere als gut anfühlt.
„Aber... Ann-chan, ich...“
„Keine Widerrede. Kippei wird mir was erzählen, wenn ich dich so alleine lasse.“
Ich kann und will nicht wiedergeben, was ich für ein Geräusch von mir gegeben habe. Ein wenig von meiner Ehre will ich mir noch bewahren. So viel halt noch vorhanden ist, wenn man vollkommen durchnässt und im wahrsten Sinne des Wortes zerschlagen vor dem Mädchen steht, in das man vor einem Jahr noch hoffnungslos verliebt gewesen ist... und das von der Person anfängt, vor der ich den allergrößten Respekt habe. Wenn Tachibana mich so sieht... Gott, daran will ich nicht mal denken! Er hat es früher schon nicht gerne gesehen, wenn ich mich geprügelt habe. Gar nicht gerne. Aber gesagt hat er nie was... mich nur auf diese ganz spezielle Art angesehen. Allein wenn ich nur daran denke wird mir ganz anders.
„Ann-chan...“
„Halt die Klappe. Warum bist du eigentlich nicht zu Hause? Warst du überhaupt schon dort?“ Keine besonders weit hergeholte Frage, wenn man bedenkt, dass ich noch meine Schuluniform trage und die Tasche mit mir herumschleppe – wie ich es geschafft habe, die zu retten ist mir ein echtes Rätsel. Muss daran liegen, dass da mein Tennisschläger drin ist und ich von dem Ding sowas von abhängig bin, dagegen sind harte Drogen harmlos.
„Hab meinen Schlüssel vergessen.“ Es fällt mir wirklich schwer, das zuzugeben und befürchte schon fast, dass Ann mich gleich auslacht. Hey, die ganze Welt scheint sich gegen mich verschworen zu haben, da darf ich auch sowas von einer meiner besten Freunde denken.
„Sind deine Eltern nicht da?“ Ohne mich anzusehen zieht sie mich an den langen Regalen vorbei und schmeißt hin und wieder irgendetwas in ihren Korb.
„Nein. Kommen erst morgen wieder.“ Gerade fühle ich mich wirklich erbärmlich.
„Dann kommst du erst Recht mit. Du kannst doch nicht die ganze Nacht draußen bleiben!“
„Ich wollte eigentlich Shinji fragen...“ Sie fegt meine Einwände mit einem Blick weg, der von Tachibana stammen könnte. Muss an der engen Verwandtschaft liegen. „Du kommst mit zu uns.“
Damit ist die Sache endgültig beschlossen und ich trotte schicksalsergeben hinter ihr her. Wenigstens muss ich nicht auch noch Packesel spielen, so langem merke ich nämlich, dass die Kerle mir doch ziemlich zugesetzt haben. Mein linkes Handgelenk tut höllisch weh. Tennis kann ich erstmal knicken, super. Und das ausgerechnet jetzt... wenigstens konnten wir einmal Seigaku vom Platz fegen, das war längst überfällig.
Ungefähr zehn Minuten Regen später – trotz Anns Regenschirm fühle ich mich nochmal nasser und um einiges kälter als vorher – erreichen wir den Wohnblock und Ann schließt die Haustür auf. Unendlich erleichtert trete ich ins Trockene und folge ihr einige Treppen nach oben.
„Im Moment ist keiner zu Hause“, erklärt Ann, als sie die Wohnungstür aufschließt und ich äußerst erleichtert meine durchweichten Schuhe ausziehe, „Aber Kippei müsste gleich wiederkommen.“
Einen Moment lang habe ich wirklich gehofft, davonzukommen ohne Tachibana zu begegnen. Mir hätte direkt klar sein sollen, dass es niemals so einfach ist. Ann mustert mich jetzt ausgiebiger. „Du solltest jetzt erstmal heiß duschen. Sonst erkältest du dich noch. Ich such dir Sachen von Kippei raus.“
Ich starre sie an. Es geht einfach nicht anders. Wer glaubt sie, wer sie ist? Meine Mutter?
„Na los! Du tropfst hier alles voll. Und dann verarzte ich dich. Mit wem hast du dich angelegt?“
„Mit niemandem! Die haben es einfach auf mich abgesehen!“
„Gibs zu, du konntest mal wieder deine Klappe nicht halten.“
„Wirklich! Ich bin unschuldig!“ Nur weil ich Momoshiro gesagt habe, dass er als Captain eine Katastrophe ist und dieser komische Arai deswegen ausgerastet ist. Wirklich, wie der es in die Regulars geschafft hat, kann ich mir nicht erklären. Große Klappe und nichts dahinter.
„Jaja...“ Sie glaubt mir kein Wort. Großartig. Besser ich tu erstmal, was sie sagt... umso eher lässt sie mich in Ruhe.
Ich versuche gerade mir einzureden, dass ich mich in Tachibanas viel zu großen Klamotten nicht total blamieren werde – erfolglos natürlich, ich würde da mindestens zweimal reinpassen – als ich von draußen Stimmen höre.
Ann erkenne ich praktisch sofort auch wenn ich kein Wort verstehe. Es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich auszumalen, wer Nummer zwei ist.
Scheiße.
Worüber die reden ist auch ziemlich klar.
Ich bin erledigt. Warum konnte ich nicht in die andere Richtung rennen?
Dummerweise kann ich nicht ewig hier drin bleiben, so gerne ich es auch würde. Besser ich brings schnell hinter mich. Tachibana wird mich sowieso besorgt ansehen, vielleicht die eine oder andere Frage stellen. Und sofort merken, ob ich ihn anlüge oder nicht – ohne irgendetwas dazu zu sagen. Ich hasse diese Art an ihm.
Ein letztes Durchatmen und ich öffne die Tür.
Muss noch erwähnt werden, dass Ann sofort verstummt? Vielleicht hätte ich ihr mehr Zeit geben sollen. Aber dann hätte ich mich erst recht nicht mehr getraut.
„Süß...“, ist Anns erster Kommentar zu meinem Aufzug und ich möchte sie erwürgen. Morgen in der Schule, wenn Tachibana nicht dabei ist. Der sieht im Moment eher so aus, als müsste er sich ein Lachen verkneifen.
Großartig. Wo ist ein Mauseloch, wenn ich es mal brauche? Oder kann ich bitte im Boden versinken? Tot umfallen nehme ich auch gerne an. Dann muss ich diese Peinlichkeit nicht länger ertragen.
„Kamio.“
Fast augenblicklich beuhigt sich mein rasendes Herz. Keine Ahnung, wie er das anstellt, aber für den Moment ist es einfach... okay. Das wird nicht lange anhalten, aber für den Moment fühlt es sich wirklich gut an.
„Unsere Eltern sind noch unterwegs, erstmal haben wir unsere Ruhe“, mischt Ann sich ein und plötzlich bin ich froh, dass sie da ist. Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass ich einen total beschissenen Tag hatte oder Tachibanas Klamotten anhabe – oder an beidem – fühle ich mich furchtbar befangen. Damals war es irgendwie einfacher. Als wir uns noch täglich gesehen haben. „Ab ins Wohnzimmer, da verarzten wir dich erstmal.“ Ohne abzuwarten ob einer von uns beiden sich von ihr herumkommandieren lässt verschwindet sie durch die halb offene Tür zum Wohnzimmer. Ich gucke ihr erstmal nur etwas blöde hinterher. „Wir lassen sie besser nicht warten“, sagt Tachibana nach endlos erscheinenden Sekunden und legt eine Hand auf meine Schulter, um mich ins Wohnzimmer zu dirigieren.
„Habt ihr euch unterwegs verlaufen?“, begrüßt Ann uns, grinst aber auf so merkwürdige Art und Weise, dass mir ganz anders wird. Als ob sie irgendetwas weiß, was ich nicht kapiere. Ich hasse es, wenn Mädchen sowas machen. Können nicht alle so dumme Hühner wie diese Echizen-Fangirls sein? Wie hießen sie noch?
Ach, egal. Wen interessiert das schon?
„Setz dich und zeig mir deine Hand.“ Woher weiß er, dass meine Hand verletzt ist?
…
Bestimmt Ann.
Aber es ist Tachibana und mir würde nicht im Traum einfallen, ihm zu widersprechen oder seine Hilfe nicht anzunehmen. Vorsichtig hält er mein Handgelenk fest und ich vergesse vollkommen, dass es eigentlich wehtun sollte. Dass es bis gerade wirklich wehgetan hat. „Au!“ Scheiße, jetzt merke ichs doch.
„Entschuldige.“ Ohne meine Hand loszulassen fährt er fort: „Ich glaube, es ist nur verstaucht. Morgen solltest du aber zum Arzt gehen.“ Das muss er mir nicht extra sagen, auf die Idee wäre ich auch von alleine gekommen. Aber ich nicke nur. Irgendwie ist es angenehm... draußen scheint der Regen noch mal einen Gang zuzulegen, aber ich sitze hier im Trockenen und sehe stumm dabei zu, wie Tachibana mein Handgelenk bandagiert. Er ist sehr vorsichtig, will mir wohl nicht wehtun. Als ob mir das im Moment irgendetwas ausmachen würde.
Ein wenig bin ich doch enttäuscht, als er fertig ist und ich meine Hand zurückbekomme. Dann fängt der Teil an, den ich die ganze Zeit erfolgreich verdrängt habe.
„Was ist passiert?“
„Es war nicht meine Schuld! Die haben es einfach auf mich abgesehen!“ Da ist sie wieder, die Hektik, die bis eben vollkommen ausgeknipst war und ich rede einfach drauflos.
„Kamio... beruhig dich.“ Tachibana legt eine Hand auf meine Schulter und sieht mich ruhig an. Sofort verstumme ich. Dem bin ich einfach hilflos ausgeliefert, keine Chance.
„Und jetzt von Anfang an.“
Von Anfang an also... okay, kann er haben. Zum Glück ist das nicht allzu viel. Und ich bin ausnahmsweise wirklich mal unschuldig – auch wenn ich am liebsten ausgelassen hätte, dass mein Schlüssel noch genau da liegt, wo er samt Jacke gestern abend gelandet ist.
Als ich fertig bin, wechseln Tachibana und Ann einen kurzen Blick. Dann sagt er: „Du solltest in Zukunft besser aufpassen... es klingt, als hättest du heute noch mal Glück gehabt.“
„Glück?“ Es fällt mir schwer, das zu glauben. Ich werde eine Weile kein Tennis mehr spielen können! Und das ausgerechnet jetzt, wo die wichtigen Turniere anstehen! Das ist kein Glück! Ich höre Shinji schon die übelsten Horrorszenarien vor sich hinmurmeln, dieser Schwarzseher.
„Ja. Glück. Du weißt doch selbst, wie so etwas ausgehen kann. Dann würdest du noch länger ausfallen.“
Ich senke den Kopf. Natürlich hat er Recht. Es ist in unserer Gegend nicht gerade selten, dass man von jemanden hört, der im Krankenhaus gelandet ist, nachdem er die falschen Leute gereizt hat. Und da wäre ich meinem Team wirklich keine Hilfe.
„Die schaffen das auch ohne dich. Sie sind gut. Das beweisen sie jedes Mal aufs neue.“
„J-Ja...“ Was will er damit sagen? Dass ich meinen Job bisher gut gemacht habe? Oder dass sie ohne mich besser dran sind? So ein Quatsch! Er hätte mich damals doch nicht zum Vize gemacht, wenn er es mir nicht zugetraut hätte, später selbst Captain zu werden! Schalt doch mal deinen Verstand an, Akira!
„Und das haben sie dir zu verdanken.“
Ich starre ihn an. Bringe kein Wort raus. Ich kann ja nicht mal einen klaren Gedanken fassen! Das kann Tachibana unmöglich ernst meinen! Ich meine... „Ich hab doch gar nichts gemacht.“ Gut, meine Sprachlosigkeit ist vorbei. Ein gutes Zeichen. Hoffe ich.
„Du warst da. Du hast ihnen eine Richtung gegeben. Mehr habe ich auch nicht getan.“ Seine dunklen Augen liegen auf mir und ich spüre einen dicken Kloß im Hals. Was zur Hölle ist nur mit mir los?
Hat es damit angefangen, dass ich meinen dämlichen Schlüssel zu Hause vergessen habe und meine Eltern ausgerechnet heute eine Tante besuchen sind? Und erst morgen wieder nach Hause kommen – großartig.
Nur, weil ich den Wecker überhört habe. Und zu spät dran war. Und deswegen den Schlüssel in meiner Jackentasche vergessen hab. Die ich zu Hause gelassen habe, weil es heute richtig warm werden sollte. Was ist nicht geworden ist.
Es regnet.
So schön ein Sommerregen auch sein kann, auf Dauer ätzt er nur noch an. Und ist kalt.
Das einzig Positive, was man über diesen Tag sagen kann ist, dass ich es pünktlich zum Morgentraining geschafft habe. Alles andere wäre als Captain auch ziemlich peinlich gewesen.
Jetzt aber wünsche ich mir eher, ich hätte so gründlich verschlafen, dass ich mir den Schulweg gleich hätte sparen können. Dann hätte ich nicht vor der Haustür festgestellt, dass ich nicht reinkomme. Bei strömenden Regen, will ich nochmal anmerken.
Shinji hat sein Handy mal wieder ausgeschaltet – wieso ist der Kerl eigentlich mein bester Freund, wenn er nie zu erreichen ist, wenn ich ihn mal brauche? – und sonst fiel mir keiner ein, wo ich mich für die Nacht einnisten könnte. Das alles nur, weil meine Eltern den Nachbarn nicht über den Weg trauen, also nirgendwo einen Ersatzschlüssel deponiert haben. Was blieb mir also anderes übrig, als den Fußweg zu Shinji anzutreten? In der Hoffnung, dass er zu Hause ist.
Tja, auf diesem Weg wurde ich dummerweise aufgehalten. Von... ganz speziellen Freunden. Womit wir im hier und jetzt angekommen wären. Einem hier und jetzt dass ich gerne schnell zu den Akten legen würde, danke. Die haben nämlich etwas gegen mich. Das kann daran liegen, dass ich beim letzten Mal einem dieser... Typen eins mit meinem Tennisschläger auf die Nase gegeben habe. Sie sieht noch etwas schief aus... Aber ich lass mich nunmal nicht gerne als Schwuchtel beschimpfen, nur weil ich Tennis spiele. Jeder hätte vollstes Verständnis dafür.
Fast jeder.
Es sind drei... das ist schonmal gut. Letztes Mal waren es fünf. Dreien kann ich vielleicht davonlaufen. Wenn ich in einem gut bin, ist es weglaufen, das lernt man hier früh. Wenn nicht... nun ja... Wenn ich Pech habe, erlebe ich es gleich am eigenen Leib.
Langsam weiche ich zurück. „Hey... alles klar bei euch?“ Ja, ich rede Unsinn, na und? Ich mach mir gleich vor Angst in die Hose! Shinji könnte sie wohl ohne Probleme in die Flucht reden, aber ich bin nicht Shinji. Was ich manchmal wirklich bedaure. Der wäre bestimmt nicht so dämlich, seinen Schlüssel zu vergessen. Sowas kann nur ich.
Noch einen Schritt weiche ich zurück. Vielleicht schaffe ich es ja, genug Abstand zwischen mich und die Schläger zu bringen um abhauen zu können.
„Du willst schon wieder gehen?“ Ach, jetzt machen sie doch ihre Klappe auf? Schön... Smalltalk mit dem Opfer. So hab ichs am liebsten. „Ja... weißt du... ich habs eilig...“ Ja, ich bin heute besonders eloquent. Bevor die drei beschließen können, dass genug geredet wurde, wirbel ich herum und renne so schnell ich kann davon. Vielleicht sollte ich meine Tasche fallen lassen... dann wäre ich bestimmt schneller. Aber auch so sieht es gut aus.
Ich sprinte die leere, nasse Straße hinab und schliddere um die nächstbeste Ecke von der ich weiß, dass der Weg nicht in eine Sackgasse führt. Meine Verfolger dicht hinter mir aber nicht so dicht, dass sie mir gefährlich werden könnten. Wenn ich jetzt kein gewaltiges Pech habe, komme ich vielleicht sogar mit heiler Haut davon...
Als ich knapp zehn Schritte später auf irgendeinem durchnässtem Müll ausrutsche und mich gekonnt aufs Maul lege steht fest: Das ist der beschissenste Tag meines bisherigen Lebens.
Fünf höchst unangenehme Minuten später habe ich keinen blassen Schimmer, wie ich es angestellt habe, aber ich bin wieder auf der Flucht. Mir sollte wahrscheinlich alles wehtun, aber es wird wohl gerade so viel Adrenalin durch meine Adern gepumpt, dass das vorerst Nebensache ist. Scheiße, haben die kein Zuhause?
Wer ist schon so bescheuert und läuft bei diesem Wetter draußen herum? Außer mir natürlich. Aber ich mache das ja auch nicht freiwillig.
Wo zum Henker bin ich jetzt eigentlich? Im Rennen sehe ich mich hastig um und stelle überrascht fest, dass ich ein gutes Stück weit gekommen bin. Die Gegend ist nicht ganz so schäbig wie meine, auch wenn das jemanden der nicht von hier kommt kaum auffallen würde.
Hier wohnt doch... sollte ich ausnahmsweise heute mal Glück haben? Ich bin mal so optimistisch und hoffe darauf.
Eine weitere Ecke später finde ich mich vor einem Supermarkt wieder. Da werden die ja wohl kaum Ärger machen, oder? Ich stolpere mehr durch die Tür als alles andere und beobachte erleichtert, wie die drei einen Moment lang vor dem Laden stehen bleiben, dann aber abziehen.
Ich sollte vielleicht auswandern. Ganz weit weg.
„Kamio?“
Nein... bitte, bitte nicht. Nicht jetzt! Nicht ausgerechnet jetzt!
„Was machst du hier und... was ist passiert?“ Ann klingt richtig entsetzt, ich muss also furchtbar aussehen. Großartig.
„Nichts...“ Lahmer Versuch. Und natürlich zum Scheitern verurteilt.
„Das sieht aber nicht nach Nichts aus. Mitkommen.“ Für ein Mädchen kann sie ziemlich kräftig zupacken. Wenigstens hält sie mein rechtes Handgelenk fest und nicht das linke – das sich alles andere als gut anfühlt.
„Aber... Ann-chan, ich...“
„Keine Widerrede. Kippei wird mir was erzählen, wenn ich dich so alleine lasse.“
Ich kann und will nicht wiedergeben, was ich für ein Geräusch von mir gegeben habe. Ein wenig von meiner Ehre will ich mir noch bewahren. So viel halt noch vorhanden ist, wenn man vollkommen durchnässt und im wahrsten Sinne des Wortes zerschlagen vor dem Mädchen steht, in das man vor einem Jahr noch hoffnungslos verliebt gewesen ist... und das von der Person anfängt, vor der ich den allergrößten Respekt habe. Wenn Tachibana mich so sieht... Gott, daran will ich nicht mal denken! Er hat es früher schon nicht gerne gesehen, wenn ich mich geprügelt habe. Gar nicht gerne. Aber gesagt hat er nie was... mich nur auf diese ganz spezielle Art angesehen. Allein wenn ich nur daran denke wird mir ganz anders.
„Ann-chan...“
„Halt die Klappe. Warum bist du eigentlich nicht zu Hause? Warst du überhaupt schon dort?“ Keine besonders weit hergeholte Frage, wenn man bedenkt, dass ich noch meine Schuluniform trage und die Tasche mit mir herumschleppe – wie ich es geschafft habe, die zu retten ist mir ein echtes Rätsel. Muss daran liegen, dass da mein Tennisschläger drin ist und ich von dem Ding sowas von abhängig bin, dagegen sind harte Drogen harmlos.
„Hab meinen Schlüssel vergessen.“ Es fällt mir wirklich schwer, das zuzugeben und befürchte schon fast, dass Ann mich gleich auslacht. Hey, die ganze Welt scheint sich gegen mich verschworen zu haben, da darf ich auch sowas von einer meiner besten Freunde denken.
„Sind deine Eltern nicht da?“ Ohne mich anzusehen zieht sie mich an den langen Regalen vorbei und schmeißt hin und wieder irgendetwas in ihren Korb.
„Nein. Kommen erst morgen wieder.“ Gerade fühle ich mich wirklich erbärmlich.
„Dann kommst du erst Recht mit. Du kannst doch nicht die ganze Nacht draußen bleiben!“
„Ich wollte eigentlich Shinji fragen...“ Sie fegt meine Einwände mit einem Blick weg, der von Tachibana stammen könnte. Muss an der engen Verwandtschaft liegen. „Du kommst mit zu uns.“
Damit ist die Sache endgültig beschlossen und ich trotte schicksalsergeben hinter ihr her. Wenigstens muss ich nicht auch noch Packesel spielen, so langem merke ich nämlich, dass die Kerle mir doch ziemlich zugesetzt haben. Mein linkes Handgelenk tut höllisch weh. Tennis kann ich erstmal knicken, super. Und das ausgerechnet jetzt... wenigstens konnten wir einmal Seigaku vom Platz fegen, das war längst überfällig.
Ungefähr zehn Minuten Regen später – trotz Anns Regenschirm fühle ich mich nochmal nasser und um einiges kälter als vorher – erreichen wir den Wohnblock und Ann schließt die Haustür auf. Unendlich erleichtert trete ich ins Trockene und folge ihr einige Treppen nach oben.
„Im Moment ist keiner zu Hause“, erklärt Ann, als sie die Wohnungstür aufschließt und ich äußerst erleichtert meine durchweichten Schuhe ausziehe, „Aber Kippei müsste gleich wiederkommen.“
Einen Moment lang habe ich wirklich gehofft, davonzukommen ohne Tachibana zu begegnen. Mir hätte direkt klar sein sollen, dass es niemals so einfach ist. Ann mustert mich jetzt ausgiebiger. „Du solltest jetzt erstmal heiß duschen. Sonst erkältest du dich noch. Ich such dir Sachen von Kippei raus.“
Ich starre sie an. Es geht einfach nicht anders. Wer glaubt sie, wer sie ist? Meine Mutter?
„Na los! Du tropfst hier alles voll. Und dann verarzte ich dich. Mit wem hast du dich angelegt?“
„Mit niemandem! Die haben es einfach auf mich abgesehen!“
„Gibs zu, du konntest mal wieder deine Klappe nicht halten.“
„Wirklich! Ich bin unschuldig!“ Nur weil ich Momoshiro gesagt habe, dass er als Captain eine Katastrophe ist und dieser komische Arai deswegen ausgerastet ist. Wirklich, wie der es in die Regulars geschafft hat, kann ich mir nicht erklären. Große Klappe und nichts dahinter.
„Jaja...“ Sie glaubt mir kein Wort. Großartig. Besser ich tu erstmal, was sie sagt... umso eher lässt sie mich in Ruhe.
Ich versuche gerade mir einzureden, dass ich mich in Tachibanas viel zu großen Klamotten nicht total blamieren werde – erfolglos natürlich, ich würde da mindestens zweimal reinpassen – als ich von draußen Stimmen höre.
Ann erkenne ich praktisch sofort auch wenn ich kein Wort verstehe. Es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich auszumalen, wer Nummer zwei ist.
Scheiße.
Worüber die reden ist auch ziemlich klar.
Ich bin erledigt. Warum konnte ich nicht in die andere Richtung rennen?
Dummerweise kann ich nicht ewig hier drin bleiben, so gerne ich es auch würde. Besser ich brings schnell hinter mich. Tachibana wird mich sowieso besorgt ansehen, vielleicht die eine oder andere Frage stellen. Und sofort merken, ob ich ihn anlüge oder nicht – ohne irgendetwas dazu zu sagen. Ich hasse diese Art an ihm.
Ein letztes Durchatmen und ich öffne die Tür.
Muss noch erwähnt werden, dass Ann sofort verstummt? Vielleicht hätte ich ihr mehr Zeit geben sollen. Aber dann hätte ich mich erst recht nicht mehr getraut.
„Süß...“, ist Anns erster Kommentar zu meinem Aufzug und ich möchte sie erwürgen. Morgen in der Schule, wenn Tachibana nicht dabei ist. Der sieht im Moment eher so aus, als müsste er sich ein Lachen verkneifen.
Großartig. Wo ist ein Mauseloch, wenn ich es mal brauche? Oder kann ich bitte im Boden versinken? Tot umfallen nehme ich auch gerne an. Dann muss ich diese Peinlichkeit nicht länger ertragen.
„Kamio.“
Fast augenblicklich beuhigt sich mein rasendes Herz. Keine Ahnung, wie er das anstellt, aber für den Moment ist es einfach... okay. Das wird nicht lange anhalten, aber für den Moment fühlt es sich wirklich gut an.
„Unsere Eltern sind noch unterwegs, erstmal haben wir unsere Ruhe“, mischt Ann sich ein und plötzlich bin ich froh, dass sie da ist. Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass ich einen total beschissenen Tag hatte oder Tachibanas Klamotten anhabe – oder an beidem – fühle ich mich furchtbar befangen. Damals war es irgendwie einfacher. Als wir uns noch täglich gesehen haben. „Ab ins Wohnzimmer, da verarzten wir dich erstmal.“ Ohne abzuwarten ob einer von uns beiden sich von ihr herumkommandieren lässt verschwindet sie durch die halb offene Tür zum Wohnzimmer. Ich gucke ihr erstmal nur etwas blöde hinterher. „Wir lassen sie besser nicht warten“, sagt Tachibana nach endlos erscheinenden Sekunden und legt eine Hand auf meine Schulter, um mich ins Wohnzimmer zu dirigieren.
„Habt ihr euch unterwegs verlaufen?“, begrüßt Ann uns, grinst aber auf so merkwürdige Art und Weise, dass mir ganz anders wird. Als ob sie irgendetwas weiß, was ich nicht kapiere. Ich hasse es, wenn Mädchen sowas machen. Können nicht alle so dumme Hühner wie diese Echizen-Fangirls sein? Wie hießen sie noch?
Ach, egal. Wen interessiert das schon?
„Setz dich und zeig mir deine Hand.“ Woher weiß er, dass meine Hand verletzt ist?
…
Bestimmt Ann.
Aber es ist Tachibana und mir würde nicht im Traum einfallen, ihm zu widersprechen oder seine Hilfe nicht anzunehmen. Vorsichtig hält er mein Handgelenk fest und ich vergesse vollkommen, dass es eigentlich wehtun sollte. Dass es bis gerade wirklich wehgetan hat. „Au!“ Scheiße, jetzt merke ichs doch.
„Entschuldige.“ Ohne meine Hand loszulassen fährt er fort: „Ich glaube, es ist nur verstaucht. Morgen solltest du aber zum Arzt gehen.“ Das muss er mir nicht extra sagen, auf die Idee wäre ich auch von alleine gekommen. Aber ich nicke nur. Irgendwie ist es angenehm... draußen scheint der Regen noch mal einen Gang zuzulegen, aber ich sitze hier im Trockenen und sehe stumm dabei zu, wie Tachibana mein Handgelenk bandagiert. Er ist sehr vorsichtig, will mir wohl nicht wehtun. Als ob mir das im Moment irgendetwas ausmachen würde.
Ein wenig bin ich doch enttäuscht, als er fertig ist und ich meine Hand zurückbekomme. Dann fängt der Teil an, den ich die ganze Zeit erfolgreich verdrängt habe.
„Was ist passiert?“
„Es war nicht meine Schuld! Die haben es einfach auf mich abgesehen!“ Da ist sie wieder, die Hektik, die bis eben vollkommen ausgeknipst war und ich rede einfach drauflos.
„Kamio... beruhig dich.“ Tachibana legt eine Hand auf meine Schulter und sieht mich ruhig an. Sofort verstumme ich. Dem bin ich einfach hilflos ausgeliefert, keine Chance.
„Und jetzt von Anfang an.“
Von Anfang an also... okay, kann er haben. Zum Glück ist das nicht allzu viel. Und ich bin ausnahmsweise wirklich mal unschuldig – auch wenn ich am liebsten ausgelassen hätte, dass mein Schlüssel noch genau da liegt, wo er samt Jacke gestern abend gelandet ist.
Als ich fertig bin, wechseln Tachibana und Ann einen kurzen Blick. Dann sagt er: „Du solltest in Zukunft besser aufpassen... es klingt, als hättest du heute noch mal Glück gehabt.“
„Glück?“ Es fällt mir schwer, das zu glauben. Ich werde eine Weile kein Tennis mehr spielen können! Und das ausgerechnet jetzt, wo die wichtigen Turniere anstehen! Das ist kein Glück! Ich höre Shinji schon die übelsten Horrorszenarien vor sich hinmurmeln, dieser Schwarzseher.
„Ja. Glück. Du weißt doch selbst, wie so etwas ausgehen kann. Dann würdest du noch länger ausfallen.“
Ich senke den Kopf. Natürlich hat er Recht. Es ist in unserer Gegend nicht gerade selten, dass man von jemanden hört, der im Krankenhaus gelandet ist, nachdem er die falschen Leute gereizt hat. Und da wäre ich meinem Team wirklich keine Hilfe.
„Die schaffen das auch ohne dich. Sie sind gut. Das beweisen sie jedes Mal aufs neue.“
„J-Ja...“ Was will er damit sagen? Dass ich meinen Job bisher gut gemacht habe? Oder dass sie ohne mich besser dran sind? So ein Quatsch! Er hätte mich damals doch nicht zum Vize gemacht, wenn er es mir nicht zugetraut hätte, später selbst Captain zu werden! Schalt doch mal deinen Verstand an, Akira!
„Und das haben sie dir zu verdanken.“
Ich starre ihn an. Bringe kein Wort raus. Ich kann ja nicht mal einen klaren Gedanken fassen! Das kann Tachibana unmöglich ernst meinen! Ich meine... „Ich hab doch gar nichts gemacht.“ Gut, meine Sprachlosigkeit ist vorbei. Ein gutes Zeichen. Hoffe ich.
„Du warst da. Du hast ihnen eine Richtung gegeben. Mehr habe ich auch nicht getan.“ Seine dunklen Augen liegen auf mir und ich spüre einen dicken Kloß im Hals. Was zur Hölle ist nur mit mir los?
no subject
Date: 2010-06-29 07:37 pm (UTC)Hach, das war toll. ^o^
Ann ist sooo cool. *sie flausch*
Ich liebe es wie rigoros sie Kamio mitschleift und ihn und ihren großen Bruder rumbosst und trotzdem so ein aufrichtig liebes Mädel ist. Sie rockt!
Und awww - Kamio. *__*
*ihn drück und knuddel*
So ein Scheitag aber auch. Er hat mein volles Beileid. óò
Was für ein Glück, dass er Ann in die Finger gerät.
Die Vorstellung von ihm in Tachibanas Klamotten ist zuckersüß und das hätte ich gerne noch detaillierter gehabt. *g* *hat nen Klamottenkink*
Außerdem - er ist ja sooo verknallt.
Wann gibts mehr? ^___^
no subject
Date: 2010-06-29 07:42 pm (UTC)Ich schreibe Ann immer wieder gerne und Kamio braucht einfach hin und wieder mal jemanden, der ihn einfach mitschleppt. ^-^
Nyaaa... ich beschreibe so dermaßen ungerne Klamotten... aber du kannst Kamio ja auch mal in Tachibanas Sachen stecken. :P
Ähm... es gibt mehr, wenn ich weiß, was ich machen soll... o__o;;;