Außer Kontrolle
Sep. 30th, 2022 06:12 pmTeam: Mittelerde
Challenge: Sci-Fi/Fantasy - Bruchlandung
Fandom: Voltron
Charakter: Keith
Anmerkung: You know the drill. Es ist der letzte Tag der Sommerchallenge. I don’t care anymore xD Behaltet alle Fehler und Plotholes.
Wörter: 494
Er war kein Risiko eingegangen. Nicht wirklich. Okay, vielleicht war es nicht seine beste Idee gewesen, den Lockvogel zu spielen, damit der Rest der Staffel eine bessere Chance hatte, die Eskorte ihres Ziels in ihre Einzelteile zu zerlegen. Aber Fakt war, dass er der beste Pilot war. Keiner der anderen konnte mit ihm mithalten. Daher hatte er die besten Chancen gehabt, lebend aus dieser Aktion herauszukommen.
Leider hatte er seine Gegner unterschätzt. Eine Schwäche, die seine Ausbilder immer wieder bemerkt hatten. Das war Keith natürlich egal gewesen. Was wussten die schon?
Mehr als er offenbar. Dass er überhaupt noch am Leben war, grenzte an ein Wunder, aber sein Jäger war stabiler als er aussah. Oder Keith hatte deutlich mehr Glück, als er verdient hatte. Schwer zu sagen. Fakt war aber, dass er manövrierunfähig war. Ein Hilfstriebwerk gab jedenfalls auf den Anzeigen noch Lebenszeichen von sich, aber würde ihm nichts nutzen. Falls es überhaupt funktionierte.
Es würde nicht reichen. Die Gravitation des nächstgelegenen Planeten hatte ihn bereits erfasst und er trudelte mit steigender Geschwindigkeit darauf zu. Keine Chance, dass er dem entkommen konnte, der Winkel reichte nicht, um ihm einen Fluchtweg zu bieten. Zwei Möglichkeiten boten sich ihm. Entweder war die Atmosphäre dicht genug, dass er einfach verglühte oder er zerschellte auf der Oberfläche.
Sollte er darauf hoffen? Dann ging es wenigstens schnell. Keith hatte keine Ahnung, was aus den anderen geworden war, sein Funk hatte natürlich auch den Geist aufgegeben. Das bedeutete im Gegenzug, dass er auch nicht um Hilfe rufen konnte.
Mit einem Mal unendlich müde schloss er die Augen. Ein dumpfer Schmerz pochte in seiner Seite. Wie schwer war er verletzt? Er wusste es nicht und irgendwie war es ihm auch egal. Es sollte ihm nicht egal sein. Hier ging es um sein Leben. Aber es fühlte sich so merkwürdig an. Surreal irgendwie. Als ging es nicht um ihn, sondern um… irgendwen.
Etwas lief über seine Wange, aber als er die Hand hob um zu schauen ob es sich um Tränen oder Blut handelte, kam ihm sein Helm in die Quere. Stimme ja… Weltall und so. Er ließ den Arm wieder sinken.
Hinterher konnte er unmöglich sagen, wie viel Zeit vergangen war, aber plötzlich wurde es ruckeliger. Und deutlich wärmer. Unangenehm aber nicht gefährlich. Die Hülle und der Hitzeschild hielten offenbar. Oder… was auch immer. Mühsam öffnete Keith endlich wieder die Augen und sah als erstes die rot glühende Hitze, die um sein Schiff leckte. Zu schnell. Er kam viel zu schnell und steil runter.
Reiner Instinkt übernahm die Führung. Jetzt oder nie. Entweder schaffte er es, sich irgendwie zu stabilisieren oder das wars. Und er war nicht ohne Grund der Beste. Für winzige Sekundenbruchteile reagierten die Kontrollen nicht, dann startete das Hilfstriebwerk und ein Ruck ging durch das kleine Schiff. Sein Eintrittswinkel verflachte sich, die Hitze ließ nach. Immer noch kam der felsige Boden viel zu schnell näher aber er hatte eine Chance. Vielleicht. Ganz vielleicht würde er die Bruchlandung überleben.
Challenge: Sci-Fi/Fantasy - Bruchlandung
Fandom: Voltron
Charakter: Keith
Anmerkung: You know the drill. Es ist der letzte Tag der Sommerchallenge. I don’t care anymore xD Behaltet alle Fehler und Plotholes.
Wörter: 494
Er war kein Risiko eingegangen. Nicht wirklich. Okay, vielleicht war es nicht seine beste Idee gewesen, den Lockvogel zu spielen, damit der Rest der Staffel eine bessere Chance hatte, die Eskorte ihres Ziels in ihre Einzelteile zu zerlegen. Aber Fakt war, dass er der beste Pilot war. Keiner der anderen konnte mit ihm mithalten. Daher hatte er die besten Chancen gehabt, lebend aus dieser Aktion herauszukommen.
Leider hatte er seine Gegner unterschätzt. Eine Schwäche, die seine Ausbilder immer wieder bemerkt hatten. Das war Keith natürlich egal gewesen. Was wussten die schon?
Mehr als er offenbar. Dass er überhaupt noch am Leben war, grenzte an ein Wunder, aber sein Jäger war stabiler als er aussah. Oder Keith hatte deutlich mehr Glück, als er verdient hatte. Schwer zu sagen. Fakt war aber, dass er manövrierunfähig war. Ein Hilfstriebwerk gab jedenfalls auf den Anzeigen noch Lebenszeichen von sich, aber würde ihm nichts nutzen. Falls es überhaupt funktionierte.
Es würde nicht reichen. Die Gravitation des nächstgelegenen Planeten hatte ihn bereits erfasst und er trudelte mit steigender Geschwindigkeit darauf zu. Keine Chance, dass er dem entkommen konnte, der Winkel reichte nicht, um ihm einen Fluchtweg zu bieten. Zwei Möglichkeiten boten sich ihm. Entweder war die Atmosphäre dicht genug, dass er einfach verglühte oder er zerschellte auf der Oberfläche.
Sollte er darauf hoffen? Dann ging es wenigstens schnell. Keith hatte keine Ahnung, was aus den anderen geworden war, sein Funk hatte natürlich auch den Geist aufgegeben. Das bedeutete im Gegenzug, dass er auch nicht um Hilfe rufen konnte.
Mit einem Mal unendlich müde schloss er die Augen. Ein dumpfer Schmerz pochte in seiner Seite. Wie schwer war er verletzt? Er wusste es nicht und irgendwie war es ihm auch egal. Es sollte ihm nicht egal sein. Hier ging es um sein Leben. Aber es fühlte sich so merkwürdig an. Surreal irgendwie. Als ging es nicht um ihn, sondern um… irgendwen.
Etwas lief über seine Wange, aber als er die Hand hob um zu schauen ob es sich um Tränen oder Blut handelte, kam ihm sein Helm in die Quere. Stimme ja… Weltall und so. Er ließ den Arm wieder sinken.
Hinterher konnte er unmöglich sagen, wie viel Zeit vergangen war, aber plötzlich wurde es ruckeliger. Und deutlich wärmer. Unangenehm aber nicht gefährlich. Die Hülle und der Hitzeschild hielten offenbar. Oder… was auch immer. Mühsam öffnete Keith endlich wieder die Augen und sah als erstes die rot glühende Hitze, die um sein Schiff leckte. Zu schnell. Er kam viel zu schnell und steil runter.
Reiner Instinkt übernahm die Führung. Jetzt oder nie. Entweder schaffte er es, sich irgendwie zu stabilisieren oder das wars. Und er war nicht ohne Grund der Beste. Für winzige Sekundenbruchteile reagierten die Kontrollen nicht, dann startete das Hilfstriebwerk und ein Ruck ging durch das kleine Schiff. Sein Eintrittswinkel verflachte sich, die Hitze ließ nach. Immer noch kam der felsige Boden viel zu schnell näher aber er hatte eine Chance. Vielleicht. Ganz vielleicht würde er die Bruchlandung überleben.