Team: Mittelerde
Challenge: Krimi/Horror/Thriller - sehen was kein anderer sieht (fürs Team)
Fandom: Original
Charaktere: Ein Stalker und sein Opfer
Wörter: 401 nicht gegengelesene Wörter
Da war er wieder. Sein Blick wurde wie magnetisch von der schlanken Gestalt angezogen, die gelassen den verlassenen Weg entlang ging. Als drohe hier keine Gefahr. Als wäre die Welt ein vollkommen sicherer Ort. Dabei war sie alles andere als das. Aber bald würde er an einem Ort sein, wo nichts und niemand ihm nahekommen konnte. Er würde sicher sein.
Ja, am Anfang würde es ihm nicht gefallen. Aber mit der Zeit würde er begreifen, dass er nur das Beste für ihn wollte. Dass es nur darum ging, ihn zu beschützen. Der Mann lächelte und streichelte den Hund, der ihm in den letzten Wochen eine gute Ausrede gegeben hatte, das Objekt seiner Begierde zufällig bei seinem abendlichen Spaziergang zu treffen. Es hatte Geduld gebraucht, ein echtes Gespräch mit ihm zu beginnen. Einmal hatte er sogar ein kleines, fast scheues Lächeln bekommen. Der Grund war eine Geschichte über seinen Hund gewesen, aber es war ein Lächeln. Ein Zeichen, dass zwischen ihnen eine Verbindung bestand. Eine Verbindung, die niemand sonst sehen konnte.
Niemand sonst sah diesen Mann wie er ihn sah. Sahen nur die schöne äußere Hülle. Immer schien er sich zurückzuhalten. Einen Teil von sich zu verbergen. Dabei verriet jeder Blick, jede Geste und jedes Wort dass er nicht wie anderen war. Sondern etwas Besonderes. Ein Juwel, das beschützt werden musste. Verborgen vor allen anderen.
Als er an seinem Versteck vorbeigegangen war, wartete der Beobachter noch eine Weile, bevor er ihm folgte. Dabei ließ er den Hund von der Leine, der schwanzwedelnd voranlief. Es war dem Husky schwergefallen, so lange ruhig zu bleiben, aber er war gut erzogen. Bald würde er den anderen eingeholt haben. Und dann dauerte es nicht mehr lange.
Hinter der nächsten Kurve bellte es und er lächelte. Dann beschleunigte er seine Schritte. “Merlin! Komm her!”
Er erreichte die Biegung in dem Moment, als sein Hund zu ihm zurücktrabte, der Mann den Merlin begrüßt hatte, wirkte etwas überrascht aber nicht erschrocken oder gar verängstigt. Natürlich nicht. Er kannte Merlin und mochte ihn, umgekehrt galt dasselbe. “Entschuldigen Sie. Er ist heute etwas aufgedreht”, erklärte der Besitzer, Verlegenheit vortäuschend.
“Das macht nichts.” Sein Gegenüber schüttelte leicht den Kopf, ein halb höfliches, halb amüsiertes Lächeln zierte die schön geformten Lippen. Nicht mehr lange, dann würde er wissen, wie es sich anfühlte, diesen Mund zu küssen. Diesen Körper zu besitzen. Ihn zu lieben. Dann würde dieser Mann ihm gehören.
Er würde ihn lieben.
Challenge: Krimi/Horror/Thriller - sehen was kein anderer sieht (fürs Team)
Fandom: Original
Charaktere: Ein Stalker und sein Opfer
Wörter: 401 nicht gegengelesene Wörter
Da war er wieder. Sein Blick wurde wie magnetisch von der schlanken Gestalt angezogen, die gelassen den verlassenen Weg entlang ging. Als drohe hier keine Gefahr. Als wäre die Welt ein vollkommen sicherer Ort. Dabei war sie alles andere als das. Aber bald würde er an einem Ort sein, wo nichts und niemand ihm nahekommen konnte. Er würde sicher sein.
Ja, am Anfang würde es ihm nicht gefallen. Aber mit der Zeit würde er begreifen, dass er nur das Beste für ihn wollte. Dass es nur darum ging, ihn zu beschützen. Der Mann lächelte und streichelte den Hund, der ihm in den letzten Wochen eine gute Ausrede gegeben hatte, das Objekt seiner Begierde zufällig bei seinem abendlichen Spaziergang zu treffen. Es hatte Geduld gebraucht, ein echtes Gespräch mit ihm zu beginnen. Einmal hatte er sogar ein kleines, fast scheues Lächeln bekommen. Der Grund war eine Geschichte über seinen Hund gewesen, aber es war ein Lächeln. Ein Zeichen, dass zwischen ihnen eine Verbindung bestand. Eine Verbindung, die niemand sonst sehen konnte.
Niemand sonst sah diesen Mann wie er ihn sah. Sahen nur die schöne äußere Hülle. Immer schien er sich zurückzuhalten. Einen Teil von sich zu verbergen. Dabei verriet jeder Blick, jede Geste und jedes Wort dass er nicht wie anderen war. Sondern etwas Besonderes. Ein Juwel, das beschützt werden musste. Verborgen vor allen anderen.
Als er an seinem Versteck vorbeigegangen war, wartete der Beobachter noch eine Weile, bevor er ihm folgte. Dabei ließ er den Hund von der Leine, der schwanzwedelnd voranlief. Es war dem Husky schwergefallen, so lange ruhig zu bleiben, aber er war gut erzogen. Bald würde er den anderen eingeholt haben. Und dann dauerte es nicht mehr lange.
Hinter der nächsten Kurve bellte es und er lächelte. Dann beschleunigte er seine Schritte. “Merlin! Komm her!”
Er erreichte die Biegung in dem Moment, als sein Hund zu ihm zurücktrabte, der Mann den Merlin begrüßt hatte, wirkte etwas überrascht aber nicht erschrocken oder gar verängstigt. Natürlich nicht. Er kannte Merlin und mochte ihn, umgekehrt galt dasselbe. “Entschuldigen Sie. Er ist heute etwas aufgedreht”, erklärte der Besitzer, Verlegenheit vortäuschend.
“Das macht nichts.” Sein Gegenüber schüttelte leicht den Kopf, ein halb höfliches, halb amüsiertes Lächeln zierte die schön geformten Lippen. Nicht mehr lange, dann würde er wissen, wie es sich anfühlte, diesen Mund zu küssen. Diesen Körper zu besitzen. Ihn zu lieben. Dann würde dieser Mann ihm gehören.
Er würde ihn lieben.