May. 8th, 2015

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Einige werdens wissen, ich habe letztes Wochenende eine Freundin in Berlin heimgesucht und wir waren auf einem Bücherflohmarkt. Im Grunde habe ich da keine großen Erwartungen reingesteckt, aber schon am ersten Stand begegnete mir... eine ganze Reihe an Perry Rhodan-Romanen. Ob es alle waren, weiß ich nicht, ich habe keinen blassen Schimmer, wie viele Bände es da inzwischen gibt.
Nur, dass es viele gibt. Sehr viele.
Großes Interesse hatte ich nie, aber aus reiner Neugierde habe ich mal den ersten Band in die Hand genommen. Es wurde zumindest in dem Fall interessanter, als ich folgenden Klappentext las:
Die Welt in der Zeit des Kalten Krieges: Die politischen Machtblöcke drohen ihre Meinungsverschiedenheiten in einem alles vernichtenden Atomkrieg auszutragen. So weit, so platt. Der Kampf um die Vorherrschaft wird in den Weltraum hinausgetragen, der Wettlauf um die Eroberung des Mondes beginnt. An Bord der STARDUST starten Major Perry Rhodan und drei weitere angehörige der US-Space-Force (diese Bezeichnung machte es schon spannender) zum Erdtrabanten. Schon vor der Landung auf dem Mond ereignen sich merkwürdige Dinge: Funkgespräche werden gestört, Flugmanöver verlaufen unplanmäßig und an Bord der STARDUST zeigen die Kontrollinstrumente unerklärliche Wertde an. Nach der Landung wird es zur Gewißheit: Auf Luna befinden sich Angehörige einer unvorstellbar mächtigen extraterrestrischen Zivilisation Hiermit kam die Erkenntnis, dass es Potential hat, aus unserer Perspektive extrem witzig zu werden Perry Rhodan nimmt Kontakt zu diesen Intelligenzen auf und findet heraus, daß es Besatzungsmitglieder eines havarierten Expeditionsschiffs der Arkoniden sind. Als erster Mensch wird er mit dem überlegenen Intellekt und dem für Menschcen kaum begreiflichen Wissensstand dieser Wesen konfrontiert. Wie Perry Rhodan mit dieser Situation fertig wird und die Macht der Fremden nutzt, um den Ausbruch des Dritten Weltkrieges zu verhindern, schildert dieses Buch. Und mir stellt sich die Frage, wieso ach-so-mächtige Aliens auch nur einen Pups darauf geben, ob die Menschen sich gegenseitig wegbomben oder nicht.
Mein Interesse war jedenfalls geweckt, noch mehr, als ich sah dass das Buch 1978 erschienen ist. NOCH besser wurde es beim Lesen der Einleitung. Die Urfassung erschien in drei Büchern 1961. Damit war klar: Das muss ich lesen. Unbedingt. Because of reasons. Weil das Buch nur zwei Euro gekostet hat.
Ich werde immer wieder zitieren und diese Zitate kommentieren (wer verreiß-mich kennt, ist mit dem Prinzip wohl vertraut *hüstel*, da ich aber nicht sicher bin, ob es für die Community geeignet ist, bleibts hier XD), auch weil das Vorwort bööööse Erwartungen weckt: […] trotz aller verbesserungswürdigen Passagen der Urfassung sollte dieses Buch den Originalen recht nahe kommen. Ja, es wird sicher witzig.
In den Zitaten selbst werde ich nichts ändern, nicht mal die Rechtschreibung. Sollte sich eigentlich von selbst verstehen, oder? Außerdem lese ich das Buch blind, habe also keine Ahnung, was mich erwartet.
Wer jetzt noch nicht abgeschreckt hat, darf gerne weiterlesen und mir in den Zukunftsroman folgen, der an seinen Zeitangaben gemessen, in der Vergangenheit spielt.

Es folgt ein Vorwort das hochtrabend davon faselt, wie unwissend und klein wir Menschen doch in kosmischen Maßstäben gesehen sind. Ich denke ja, wir sind auf einem guten Weg, einiges zu begreifen, aber wir sind dem Autor des Buchs ja ein paar Jahrzehnte voraus.
Also direkt weiter zum ersten Kapitel.

Automaten, Robots und Rechengehirne )

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